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Basisinformationen

Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung weltweit und besitzt zwei Ausprägungen – den Hellen und den Schwarzen Hautkrebs.

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Etwa 234.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland insgesamt daran. Zwar ist der Schwarze Hautkrebs bekannter als der Helle Hautkrebs, gleichzeitig jedoch mit ca. 28.000 Fallzahlen pro Jahr auch deutlich seltener. Dies zeigt, dass der Helle Hautkrebs leider oft unterschätzt wird und die Zahl der Betroffenen steigt jedes Jahr stetig an!

Heller Hautkrebs

Der Helle Hautkrebs bezieht sich auf eine Gruppe von Hauttumoren in den oberen Hautschichten. Diese Form des Hautkrebses tritt vorwiegend auf Hautstellen auf, die ultravioletten Lichtstrahlen (UV-Strahlen) ausgesetzt sind, und bringt auffällige Veränderungen der Haut mit sich. Wird der Helle Hautkrebs frühzeitig erkannt, besteht eine gute Chance auf Heilung.

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Schwarzer Hautkrebs

Der Schwarze Hautkrebs, das Melanom, ist ein bösartiger Tumor der Pigmentzellen der Haut. Er ist die oft aggressivere Form des Hautkrebses und tritt seltener auf als der Helle Hautkrebs. Da er häufig Metastasen über Lymph- und Blutbahnen in andere Körperregionen verbreitet, kann er tödlich verlaufen. Zwar ist er auch an bedeckten Hautstellen zu finden, dennoch sind UV-Strahlen der Hauptauslöser.

Schauen Sie sich hier genau an, wie die unterschiedlichen Formen von Hautkrebs aussehen!

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Obwohl Herbert bereits vor 1,5 Jahren von seinem Hautarzt darauf hingewiesen wurde, dass sich eine Hauterkrankung abzeichnete, war er etwas nachlässig mit der Vorbeugung – bis sein Hautarzt vor einigen Monaten Aktinische Keratosen an seiner Stirn feststellte. Herbert hat sich schon immer viel im Freien aufgehalten, ist früher täglich Rennrad gefahren und geht jetzt täglich 4 Stunden mit dem Hund spazieren. Seit der Diagnose schützt er sich erst recht gründlich und cremt sich jeden Tag ein.

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Arten von Hellem Hautkrebs

Hautkrebs kann in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen auftreten. Es gibt verschiedene Arten von Hautkrebs, dabei unterscheidet man den Hellen Hautkrebs und das Melanom (Schwarzer Hautkrebs).

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Aktinische Keratose

Heller Hautkrebs beginnt häufig mit Aktinischen Keratosen, der Frühform (carcinoma in situ) des Plattenepithelkarzinoms. Die Entstehung beginnt in der obersten Hautschicht, der Epidermis. Weil Aktinische Keratosen ständig neue Hautzellen bilden und alte abstoßen, können sie gut behandelt werden. So wird verhindert, dass sie sich zu Plattenepithelkarzinomen weiterentwickeln.

Charakteristische Ausprägung:

Plattenepithelkarzinom

Das Plattenepithelkarzinom wird auch Stachelzellkrebs genannt. Die Zellen wachsen unkontrolliert und bilden einen Tumor, der sich unbehandelt auch in die Tiefe ausbreiten und streuen kann. Auch diese Art des Hautkrebses kann bei früher Behandlung meist geheilt werden.

Charakteristische Ausprägung:

Basalzellkarzinom

Das Basalzellkarzinom entwickelt sich aus Basalzellen, den sogenannten Stammzellen der Haut, die sich in dem unteren Bereich der Epidermis befinden. Das Karzinom wächst langsam und streut kaum in andere Körperregionen. Unbehandelt bricht es wiederholt auf, blutet und verkrustet erneut, wodurch es die umgebende Haut stark schädigen kann.

Charakteristische Ausprägung:

Melanom

Der Schwarze Hautkrebs ist die gefährlichste Hautkrebsvariante und entwickelt sich aus den Pigmentzellen der Haut, den sogenannten Melanozyten.

Charakteristische Ausprägung:

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Ursachen

Der Hauptauslöser für Hellen Hautkrebs ist das UV-Licht. Dieses geht sowohl von natürlichem als auch von künstlichem Licht, wie zum Beispiel im Solarium, aus.

Der Hauptanteil des Lichts besteht aus UVA- und UVB-Strahlen. Die UVA-Strahlen sind langwellig und dringen tief in die Haut ein. Sie sind insbesondere für die Hautalterung verantwortlich, tragen aber auch zur Entstehung von Hautkrebs bei. Die UVB-Strahlen, die kurzwelliger sind und in die oberen Hautschichten gelangen, verursachen in den Zellen der oberen Hautschichten DNA-Schäden und sind primär für die Entstehung von Hautkrebs verantwortlich.

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Bei zu hoher und intensiver UV-Bestrahlung, entsteht ein Sonnenbrand. Wenn sich Sonnenbrände wiederholen, insbesondere starke Sonnenbrände in der Kindheit, kommt es zunehmend zu Schäden in den Hautzellen. Gleichzeitig wird durch die UV-Strahlung das Immunsystem der Haut unterdrückt, so dass beschädigte Zellen nicht ausgeräumt werden. Aber Vorsicht: Auch ohne direkten Sonnenbrand kann es zu Lichtschäden der Haut kommen!

Kommt das Immunsystem der Haut mit der Regulierung der Zellschäden nicht nach, können sich die angegriffenen Zellen zu Krebs verändern. Bei Menschen mit einem eingeschränkt aktiven Immunsystem ist dafür sogar nur ein geringerer Schaden in den Zellen nötig: Sie sind anfälliger für Hautkrebs als gesunde Personen.

Vorsicht auch an bewölkten Tagen und im Winter!

Auch an bewölkten Tagen gelangen bis zu 90 Prozent der UV-Strahlen durch die Wolken an die Erdoberfläche und können neben Hautkrebs ebenfalls die Hautalterung beschleunigen oder Augenschäden hervorrufen. Deshalb ist ein ganzjähriger Schutz wichtig – auch an Tagen ohne Sonnenschein.