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Photo­dyna­mische Therapie

Die Photodynamische Therapie (‚photo‘ = ‚Licht‘, dynamikós = ,wirksam‘) (PDT) ist eine lichtwirksame Behandlungsmethode, die eingesetzt wird, um bestimmte Formen des Hellen Hautkrebs gezielt zu therapieren. Sie wird von spezialisierten Hautärzten (Dermatologen) durchgeführt. Auf die krankhaft veränderten Hautareale wird eine Creme oder ein Pflaster mit einem Wirkstoff aufgetragen, der innerhalb von einigen Stunden in die Haut eindringt und dabei vor allem von den krebsartig veränderten Zellen aufgenommen wird. In den Krebszellen wird dieser Wirkstoff durch einen biologischen, natürlichen Prozess in Porphyrin umgewandelt. Porphyrin wirkt als sogenannter Photosensibilisator, d. h. als ein Stoff, der lebende Zellen extrem lichtempfindlich macht. Wenn anschließend die betreffenden Hautareale mit Licht einer definierten Wellenlänge bestrahlt werden, werden die Zellen des veränderten Gewebes gezielt zerstört.

Diese Therapie wird bei verschiedenen Formen des Hellen Hautkrebs eingesetzt. Die Belichtungszeit während der PDT beträgt nur wenige Minuten. Krebszellen werden abgetötet, während die umgebende gesunde Haut geschont wird. Mit der PDT werden nachgewiesenermaßen sehr gute klinische Heilungsraten und ausgezeichnete kosmetische Ergebnisse erzielt.

Weitere Behandlungs­methoden

Bei den topischen Therapien, die in der Dermatoonkologie, also zur Hautkrebsbehandlung zum Einsatz kommen, handelt es sich um Cremes oder Gele. Es stehen verschiedene Präparate mit unterschiedlichen Wirkstoffen und Wirkweisen zur Verfügung.

Die meisten der im Markt erhältlichen Präparate sind zur Behandlung aktinischer Keratosen zugelassen. Einzelne Präparate haben außerdem die Zulassung zur Behandlung bestimmter Formen des Basalzellkarzinoms. Je nach Präparat kann die Therapiedauer einige Tage oder mehrere Wochen betragen. Mögliche Nebenwirkungen sind z.B. Rötungen, Entzündungen, Schmerz, Juckreiz.

Kryochirurgie (krýos = kalt) ist auch als „Vereisung“ bekannt. Die befallene Stelle der Haut wird kurz extremer Kälte von minus 70 bis minus 200 Grad ausgesetzt. Zu diesem Zweck wird flüssiger Stickstoff, der extrem kalt ist, auf die betroffene Stelle aufgetragen, wodurch sich in den Krebszellen Eiskristalle bilden.

Diese zerstören die Struktur der Zellen, die anschließend absterben und entfernt werden können. Vereisung wird vor allem bei Aktinischen Keratosen angewendet. Im Vergleich zu amtlich zugelassenen Therapien ist die Kryochirurgie mit einer begrenzten medizinisch-wissenschaftlichen Datenlage belegt. Die Behandlung dauert wenige Minuten und ist in der Regel nach zwei Arztbesuchen beendet. Als Nebenwirkung können kurzfristiges Brennen und Blasenbildung auftreten, ähnlich wie nach einer Verbrennung. Langfristig kann es zur Narbenbildung kommen.

Bei der operativen Entfernung werden der Tumor und ein Teil des umliegenden Gewebes durch den Hautarzt chirurgisch entfernt. In der Regel reicht eine lokale Betäubung für diesen Eingriff aus und die Wunde wird nach der erfolgreichen Operation mit einer Naht verschlossen.

Ein operativer Eingriff ist eine gründliche Methode, um den Hautkrebs zu entfernen. Ein Vorteil ist, dass das entnommene Gewebe histologisch umfassend untersucht werden kann. Der Pathologe untersucht das Gewebe histologisch zur Bestätigung der klinischen Diagnose des Arztes. Die operative Entfernung wird häufiger bei fortgeschrittenen, bösartigen Formen von Hautkrebs angewendet. Dabei kann es sich auch um größere Eingriffe handeln. Es bleibt immer eine Operationsnarbe zurück.

Kürettage bezeichnet einen Eingriff, bei dem das beschädigte Gewebe abgeschabt oder abgekratzt wird. Mit einem scharfen Instrument, der Kürette, wird betroffenes und umgebendes gesundes Gewebe von der Haut entfernt. Eine lokale Betäubung ist meist ausreichend. Oft folgt darauf noch die Behandlung mit einer heißen elektrischen Nadel, der sogenannten Elektrokauterisation. Sie zerstört restliche Krebszellen und die Gefäße werden durch die Hitze verschlossen, sodass Blutungen vermieden werden.

Diese Behandlung wird häufig bei oberflächlichen, leichten Formen von Hautkrebs eingesetzt, es besteht allerdings die Möglichkeit, dass eine Narbe zurückbleibt.

Bei der Behandlung mit einem Laser werden die Krebszellen durch Verdampfen zerstört oder mithilfe eines Laserstrahls herausgeschnitten. Der Eingriff wird in der Regel mit einer örtlichen Betäubung durchgeführt.

Im Anschluss bildet sich etwas Schorf, der nach etwa einer Woche abfällt. Das kosmetische Ergebnis ist bei der Verdampfung gut, es bleiben eher selten Spuren von der Behandlung zurück. Diese Therapie ist relativ schmerzfrei und das gesunde Gewebe wird weitgehend verschont. Die Laserbehandlung wird häufiger bei Frühformen des Hellen Hautkrebs durchgeführt.

Vorbeugung – das A und O!

Damit es erst gar nicht zur Behandlung von Hautkrebs kommen muss, können Sie viel zur Vorbeugung tun!

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ACTION! Gemeinsam gegen Hellen Hautkrebs!

Als Landwirt arbeite ich bei jedem Wetter draußen. Ich vergesse leider oft, mich einzucremen, und muss wirklich konsequenter daran denken. Mein Risiko, an Hellem Hautkrebs zu erkranken, wird mir erst jetzt bewusst.

Gerrit, 26 Jahre, muss sich als
Landwirt besonders schützen